Reisetagebuch Spitzbergen - Grönland - Island im Sommer 2008

Sonntag, 14. September 2008

Heute morgen ist das Wetter nicht wirklich überzeugend. Es ist ziehmlich neblig und regnerisch.
Wir fahren weiter durch den Scoresbysund. Am Nachmittag gibt es eine Landung (16:09 UTC: 71 17.818' N, 25 2.574' W). Hier gibt es Überreste von Häusern aus der Thulezeit, allerdings sind sie nicht ganz leicht zu erkennen, und eine Jägerhütte.
Bei so einem schönen Urlaub am und auf dem Meer kommt bei einigen der Wunsch auf schwimmen zu gehen. Warum auch nicht, das Wasser ist doch warm, jedenfalls ist es nicht gefroren und die paar Minieisberge stören doch nicht wirklich. Auch die Lufttemperatur ist bestimmt im positiven Bereich, jedenfalls wird es schon etwas über Null sein. Der Badeplaatz ist schön. Das muss irgendein Jäger sich aber auch schon gedacht haben. An einer Leine hängt ein toter Seehund im Wasser. Wir suchen einen neuen Badeplatz.
Wir landen also nochmal an einer anderen Stelle (17:07 UTC: 7117.377' N, 25 4.982' W). Hier hält nun kein toter Seehund mehr vom Baden ab und einige von uns stürzen sich begeistert in die Fluten. Da ich mich lieber auf als im Wasser bewege schaue ich dem lustigen Treiben von Land aus zu. Hilary hält es ziehmlich lange im Wasser aus.

Sogar Badeinseln sind vorhanden! (Vorne links: Hilary)


Montag, 15. September 2008

Heute landen wir am Vormittag zum ersten Mal seit unserer Abfahrt vor neun Tagen in einer Siedlung, wir sind in Illoqqortoormiut. Es ist zwar bei der Landung etwas neblig, aber wenigstens regnet es nicht. Ein Ortsrundgang ist wieder recht interessant, 2004 waren wir hier ja auch schon mal gewesen. Illoqqortoormiut ist der nördlichste Ort auf der Ostseite Grönlands. Während unseres Rundgangs verschwindet sogar der Nebel und wir haben die Chance auf schöne Fotos. Am Nachmittag geht es wieder zurück zum Schiff.

Illoqqortoormiut im Nebel

Die Kirche

Jaaaaauuuuul!

Wir verlassen Grönland. unser nächstes Ziel ist Akureyri (Island). Das Meer ist etwas wellig aber es ist nicht richtig schlimm und wir vertrauen auf die moderne Medizin, die uns vielleicht durch tolle Medikamente die Seekrankheit erspart.

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Klaus-Dieter Friedrich , September 2008    Datenschutzerklärung